Entstehung

Zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald, einer herrlichen Wald- und Wiesenlandschaft, liegt der Reitstall Eiben. Am 21. Dezember 1897 wurde dem Ökonom Herrn Georg Heerdegen die Mitgliedschaft im Landwirtschaftlichen Verein in Bayern beurkundet. Damit ist die Eiben das erste Mal urkundlich erwähnt. In den fünfziger Jahren hat der Industrielle Herr Flemig die Eiben erworben und von da an drehte sich alles nur um Pferde. Zunächst war die Eiben ein Zuchtbetrieb für den Trabrennsport. Vielleicht ist es interessant zu erwähnen, dass hier in den Stallungen das Trabwunder „Simmerl“ stand.

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Der eigentliche Turniersport begann auf der Eiben mit dem leider viel zu früh verstorbenen damaligen Leiter des Reit- und Fahrvereins Münchberg, Herrn Hans Käppel. Hans Käppel, eine der markantesten Reiterpersönlichkeiten Frankens baute den Zuchtbetrieb Eiben mit viel Idealismus zum Reitstall Eiben aus unter dem neu gegründeten Verein „Gemeinschaft zu Förderung von Pferdezucht und Pferdesport“. Dies alles konnte nur gedeihen aufgrund guter und zielbewusster Zusammenarbeit der Herren Flemig, Käppel und seiner Durchlaucht Fürst zu Castell-Castell, dem ehemaligen Vorsitzenden des Verbandes der Reit- und Fahrvereine Franken.

Mit den Familien Eichelsbacher, die den Hof 1984 übernahmen, entwickelte sich der Hof weiter durch viele Neu- und Umgestaltungen zu einer der schönsten Reitanlagen Oberfrankens.